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Die Bezeichnung Lichtmaschine ist gängig und jedermann bekannt. Doch wer weiß eigentlich schon so genau, was dahinter steckt, außer, dass die Lichtmaschine irgendwas mit einem Fahrzeug zu tun hat? Die Lichtmaschine wird bei Flugzeugen ebenso angewendet, wie bei Fahrzeugen aller Klassen und Arten. Selbst bei Motorbooten sind solche Maschinen zu finden. Die Lichtmaschine ist im Prinzip ein Generator, der dafür verantwortlich ist, die elektrischen Geräte des Fahrzeuges mit Energie zu versorgen. Somit erhalten alle an Bord befindlichen Geräte Strom durch die Lichtmaschine, was begründet, dass sie eine hohe Leistung bringen muss. Außerdem lädt die Lichtmaschine die Batterie des Fahrzeuges auf, die es zum Starten benötigt. Die Benennung als Lichtmaschine hat einen geschichtlichen Ursprung. Früher einmal diente sie einzig und allein der Beleuchtung eines Fahrzeuges, ihr kam also keinerlei weitere Bedeutung zu. Bereits vor der Lichtmaschine wurde die Magnetzündung entwickelt, die erst einmal von der Lichtmaschine unbeteiligt blieb.

Die Lichtmaschinen können unterschiedliche Abgabeleistungen bringen. Für einen Personenkraftwagen in der Oberklasse liegt diese Abgabeleistung bei ungefähr drei Kilowattstunden. Rein rechnerisch kann somit ein Strom von etwa 210 Ampère fließen, bei einer Spannung von rund 14 Volt. Die Lichtmaschinen, die in Flugzeugen verbaut werden, können eine Leistung von mehr als drei Kilowattstunden bringen. Insgesamt werden durch die hohen Ströme die Kontaktstellen ziemlich hoch belastet und müssen daher sehr widerstandsfähig sein. Das erklärt auch, warum schon ein geringer Rostansatz dazu führen kann, dass die Kontakte nicht mehr einwandfrei funktionieren und es zu einer Entwicklung von Wärme kommen kann.

In anderen Ländern und Regionen wird die Lichtmaschine nicht als solche bezeichnet, sondern trägt andere Namen. In den angelsächsischen Ländern etwa sowie in der Schweiz wird sie als Alternator bezeichnet, einige Hersteller von Lichtmaschinen betiteln ihre Produkte als Generatoren oder einfach nur als Stromerzeuger. Teilweise trägt die Lichtmaschine auch schlicht den Namen Dynamo, wie die Bezeichnung vom Fahrrad her bekannt ist.

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